

Des Daseins eines Müllers überdrüssig fand sich der heutige Baron der Flutlande, unser Herr Nico, im Jahre 1396 als unerfahrener Kämpfer im Kreuzfahrerheer unter Johann Ohnefurcht wieder. Bei dem Debakel der Belagerung von Nikopolis rettete er einen Adligen vor dem sicheren Tod. Nachdem beide der Niederlage knapp mit dem Leben entkamen wurde er zum Ritter geschlagen.
Als landloser Ritter zog er eine Weile umher und schloss sich letztlich einer weiteren heiligen Sache an. So diente er als Söldner unter dem deutschen Orden. Es dauerte auch nicht lange, da kämpfte er 1399 in der Schlacht an der Worskla. Auf dem Heerzug gen Osten traf er auf Moritz den Zerstörer und Jannes den Zwerg, Seite an Seite standen sie auch diese weitere Niederlage durch. In ihrem Haufen fanden sich ebenfalls zahlreiche Adlige wieder, einer erkannte im Laufe des Feldzugs den Wert dieses Gespanns und lud sie ein, als Teil seiner Haustruppen in das Heilige Römische Reich zurückzukehren.
Nach zwei Jahren des Dienens und vielen kleinen Kämpfen, erhob man unseren Herren in seine heutige Position. Man übertrug ihm die Verwaltung eines Randgebietes seines Herren, ein kleines von Überflutungen geplagtes stückchen Land ohne große Bedeutung, genannt die Flutlande. Obwohl mancher über die kaum vorhandene Bedeutung dieses Fleckchens Erde spotten mag, machte er sich mit allem von Gott gegebenen Geschick daran das Land zu bestellen.
Heute, nach Jahren der Anstrengung und zahlreicher Entbehrungen, hat unser Baron die Flutlande voran gebracht. Inzwischen dienen ihm Moritz der Zerstörer als Harnischknecht; Tom als Knappe; Jannes der Zwerg, Dominique der Große und Oldwik die Blutige als Wehrknechte; ich, Justin der Pfähler als Herold sowie einige weitere in der allgemeineren Gefolgschaft. Für unsere Effektivität im Kampf und unsere Ritterlichkeit und Ehrenhaftigkeit zunehmend bekannter, eilten wir bereits vielen Verbündeten zu Hilfe und verteidigten schon so manche Burg. Unser Baron bleibt im Herzen ein Krieger des Herrn und wird, wie es jeder gottgefällige Ritter tun würde, jedem Bedürftigen zu Hilfe eilen. Und das überträgt sich auch auf uns, sein Gefolge.